
»Okkulte Kunst ist die Begegnung mit einer rituellen Dimension des
Selbst. Sie führt den Betrachter zu einem alten-neuen Ort und
erweitert die alltägliche Wirklichkeit der Menschen. In dieser
Wirklichkeit atmen, schmecken, riechen, hören und erfassen wir
subtile Synergien und Klänge. Okkulte Kunst ist ein Spiel mit
Schatten und Licht; Ergebnis die bunte Identität eines
archetypischen Ichs. Okkulte Kunst ist die Kunst, die Strukturen
verändert und eine Brücke zwischen Alltag und Unmöglichkeit baut.«
Dr. Omar Miranda-Novales, Sozialpsychologe
»Kehren wir von den hehren Fernzielen noch einmal zurück zu den
Ursprüngen der Kunst. Diese wurzelt nämlich nicht nur in der
Sehnsucht nach dem Metaphysischen. Im kreativen Menschen sind
vielmehr schöpferische Impulse wirksam, die nach materieller
Manifestation verlangen. Ideen, Assoziationen, Empfindungen und
Erfahrungen schlummern in unserem Innern und warten auf ihre
künstlerische Geburt.«
Dr. Olaf Mückain, Kurator des Nibelungenmuseums Worms
»Die Okkulte Kunst kann im Sinne einer neuen Gattungsbezeichnung
zusammengefasst werden. Dies bedeutete aber nicht, dass nun
fieberhaft an synthetischen Betätigungsformen zu forschen wäre. Nein
- die Okkulte Kunst ist bereits unter uns, nur oft unter anderem
Namen. Und oft trennt den Künstler vom Okkultisten nur ein schmaler
Grat - Arbeit und Inhalte aber ähneln einander sehr.«
Christian Schönwetter, Verleger
»Vielleicht kann die Okkulte Kunst dazu beitragen, das transzendente
Wesentliche im Menschen vom Ruf des Verschrobenen zu befreien, um
deutlich zu machen, dass wir Menschen eben nicht nur aus Wasser,
Muskeln und Fettgewebe bestehen, und die Aufgabe der Kunst nicht nur
im Kommentieren und Kritisieren, Theorie und Zerstreuung bestehen
kann.«
Martin Weyers, Künstler und Mitarbeiter der Joseph Campbell
Foundation Kalifornien
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